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Samstag, 18. Juli 2020

Unboxing the 1/18 AUTOart 74534 Lamborghini Countach 25th Anniversary Edition (red)

Liebe Sammler, willkommen zu einem weiteren Unboxing-Bericht eines Fertigmodells.

Dieses mal öffnen wir den AUTOart 74534. Es ist ein 1/18er Signature DieCast Full Opening Modell des legendären Lamborghini Countach 25th Anniversary Edition im famosen rot. Er hat es in meine Countach Sammlung geschafft, wo er mit seinen Kollegen um die Wette glänzt und die Vitrine füllt.
Man freut sich bei diesem Modell über die massiven Karosserie-Teile aus DieCast und alle, wirklich alle, Klappen lassen sich öffnen. Und der Countach hat viele Klappen. Frontklappe, Motorraum-Klappe, Kofferraum-Klappe, Türe links und Türe rechts klappen hoch und nicht zu vergessen die Klapp-Scheinwerfer im Stile der unvergessenen 80ziger Jahre, dessen Vertreter der Countach zweifellos ist.
AUTOart ist ja für seine hochwertig verarbeiteten Modelle bekannt und haben dafür auch ihren Preis. Aber, wie sieht es mit der Seriennummer 2011 aus? Da gibt es leider ein paar Kleinigkeiten zu berichten...


Ein paar Daten zum Modell:

Insgesamt 325 Teile
DieCast Teile: 18
Photo-Etch Teile: 19
Metall Teile: 60
Plastik Teile: 174
verchromte Teile: 4
freihand lackierte Teile: 106
maskiert lackierte Teile: 70
Tampon Druck Teile: 47
Gewicht: 0,75 kg

Die typische und schön gemachte Box der AUTOart Signature Serie macht Vorfreude aufs Auspacken
Der Inhalt besteht aus dem Certificate of Authenticity, in meinem Fall mit der Seriennummer 2011, einer einfachen Anleitung zum Bedienen der Klappen, einem Kunststoffkeil und ein Booklet. Das Modell selbst steckt transportsicher in einer Styroporbox 
Das AUTOart typische Zertifikat mit der fortlaufenden Seriennummer des Modells
Das Booklet zeigt Bilder des Modells, interessante geschichtliche Informationen und technische Daten des Originalfahrzeugs und des Modells
Der Kunststoffkeil dient als Hilfe zum Öffnen der Klappen
Das Modell wird durch 4 Schrauben in der Styroporbox gehalten
Entfernt man die obere Styroporhälfte, erscheint schon das prächtige Modell
Nach dem Entfernen der 4 Schrauben kann man das Modell vorsichtig nach oben aus der Box nehmen. Die Türen sind mit einem Kunststoffband zusätzlich gesichert. Ein glattes Papierblatt schützt den Modellboden vor eventuellen Kratzern die durch den Transport entstehen können.
Ja jetzt geht es los, jetzt muss etwas Text her:
Unmittelbar nach dem Herausheben des Modells fiel mir schon ein Makel auf. Wie bei meiner Walter Wolf Version in rot (AUTOart 74651) ist der rechte Klappscheinwerfer schief eingepasst. Bei einem Modell dieser Preisklasse sollte so etwas nicht passieren. Auch hier scheint die AUTOart Qualitätssicherung den selben Fehler wie bei meinem roten Walter Wolf übersehen zu haben. Entweder habe ich hier wieder ein "Montagsmodell" erwischt oder die Countach Modelle haben diese Eigenheit. Vielleicht hat jemand von Euch auch so ein Modell erwischt und schreibt in den Kommentaren was er dagegen getan hat. Habt Ihr reklamiert oder den Fehler selbst behoben wie in meinem Repair Blog-Bericht gezeigt:
Schauen wir mal weiter welche Überraschungen das Modell noch für uns parat hat...
Das Gesamtbild des 1/18er Modells ist sehr gut, die Porportionen sind stimmig. Das 25th Anniversary Modell (25 Jahre des Bestehens der Marke Lamborghini) zeigt das letzte Facelift des legendären Sportwagens das von 1988-1990 gebaut wurde.
Der Countach wurde von 1974-1990 gebaut. Viele Fans bezeichnen die letzten Modelle des Countachs mit den Modifikationen an der Karosserie als, sagen wir mal so, nicht die schönsten...
Die Farbe passt dem Countach sehr gut
AUTOart schafft für ein DieCast Modell sehr kleine Spaltmaße an den Klappen. Alle Klappen (bis auf den rechten Scheinwerfer) sind top eingepasst muss ich sagen. Alle Scheiben sind sauber verklebt
Fail Nr. 2:
Nicht ganz so Top fand ich dann die Misere, das eine kleine Schraube am Heckklappendämpfer gefehlt hat. Sie war auch nicht irgendwo im Modell verschwunden oder in der Box auffindbar. Da muss ein Ersatz her
Die Verklebung des Heckspoilers ist AUTOart sauber gelungen. Die Beflockung der Kofferraumverkleidung ist fein gemacht
Das Herz-Stück des Countach ist sein 12V. AUTOart hat den Motorraum recht detailreich und sauber dargestellt. Doch findet man an einigen Stellen Gußgrate an den Kunststoffteilen.
Diese Lüftungsschlitze bekam der Countach ab 1988. Am AUTOart Modell sind sie aus Kunststoff. Man muß schon daran Klopfen um zu bemerken, daß es sich um kein DieCast handelt. Die Lackierung und Oberfläche ist vom umliegenden DieCast optisch nicht zu unterscheiden.
Ein sehr schönes Detail sind die in den Schlitzen eingebetteten, sehr feinen, in schwarz matt lackierten Photo-Etch Gitter
Jeder braucht ein Bild des Countachs mit allen Klappen geöffnet. Das muss so sein.... ;-)
Das ist ein Full-Opening Modell wie aus dem Bilderbuch...
...full opening...
Der Scheibenwischer besteht aus 2 Teilen. Der Arm ist aus Kunststoff, die Wischerlippe besteht aus einem schwarz matt lackierten Photo-Etch Teil. Dadurch dass die Wischerlippe von unten in den Kunststoffarm geschoben wird, sieht man hier keinen Kleber. Auch in der Befestigung zur Karosserie ist kein Kleber zu sehen - sauber
Der Innenraum eines Countach ist spartanisch. Somit kann man auch das Modell recht einfach halten
AUTOart hat den Inneraum sehr gut umgesetzt. Der Teppichbereich ist fein beflockt. Die Kunststoffverkleidungen sind semi-matt schwarz lackiert. Das Stitching der Nähte ist, wo auch im Original vorhanden, auch im Modell sichtbar. Die Instrumente sind hinter (Kunststoff) Glas und sehr fein bedruckt. Ebenso die Bedruckungen in der Mittelkonsole sind sauber aufgebracht. Die Proportionen, auch der Pedale, sind stimmig.
Auch wenn der Innenraum "nur" schwarz ist, kann man viele umgesetzte Details finden, was ein höherpreisiges Modell eben ausmacht
Die Sitze simulieren die Lederoberfläche, sogar einige Falten sind vorhanden. Der Gurt ist aus Stoff. Die Verkleidung des Innenraumes rundum, auch um die A-Säulen bis zum Dachhimmel und den Türverkleidungen, ist gegeben und sauber gemacht. Was ich etwas vermisst habe ist ein detailreicheres Türschloss auf der Karosserie. Auf dem Türblatt ist der Öffnungsmechanismus verchromt. Der Gummiwulst der Türdichtung ist dargestellt und matt schwarz lackiert
Batterie, Hauptbremszylinder und Hupe findet man wie im Original unter der sehr gut eingepassten Frontklappe. Das Reserverad und die Befestigungsstreifen sind gummiert. Solche Materialmixes gleicher Farbe sind der Optik sehr zuträglich. Man sieht als Feinspitz den gewollten Materialunterschied einfach, auch wenn alles schwarz ist. Der Gummiwulst der Klappendichtung ist matt-schwarz lackiert
Blick auf die Lüftungsschlitze, wieder mit dem feinen Photoetch-Gitter darunter. Das verleiht dem Modell optische Tiefe im Detail
Die Wagenfront zeigt wieder einen Materialmix. Die Verkleidungen aus Kunststoff sind von der Lackierung her nicht vom DieCast zu entlarven. Die Blinker und Standlicht-Abdeckungen sind sauber eingepasst. Die Rahmen der Abdeckungen sind sauber in Wagenfarbe lackiert. Scheinwerfer und Nebelleuchten zeigen Tiefe hinter dem Glas. Auf dem Glas der Nebelleuchten befinden sich Decals. Das Lamborghini Emblem ist ein Einzelteil und mit einem hochwertigen Decal in schwarz und Chrom bedeckt
Etwas zu den Felgen:
Die Felgen sind aus Kunststoff. Jedoch zeigt die Oberfläche verschiedene Rauhigkeiten. Der Felgenring ist glatt und der Felgenstern zwischen den Löchern ist etwas rauher. Durch die Lackierung in Silber, entsteht dadurch ein leichter Farbunterschied der bei Bewegung des Modells im Licht herauschangiert. Ein toller Effekt der 2 verschiedene Materialien simuliert. Das Decal auf der Nabenabdeckung ist hochwertig in schwarz und chrom glänzend ausgeführt. Der Reifen selbst ist gummiert und von der Oberfläche und Farbe optimal gelungen. Die Reifen sehen wie echt aus
Was ist im Heckbereich los:
 Die Verkleidung von Schweller und Radbogenverbreiterung ist aus DieCast, nicht aus Kunststoff. Die untere Heckverkleidung ist aus Kunststoff. Der Spalt zwischen DieCast Radbogen und Kunststoff-Heckverkleidung ist verklebt. Man sieht hier den klaren Kleber im Spalt im Licht leicht glänzen. Dieser Kleber-Spalt ist aber sauber gemacht. Alle Öffnungen die offen sein sollen sind auch offen. Unter der Kennzeichenplatte ist ein feinmaschiges Photo-Etch Gitter in schwarz matt verbaut. Etwas Kritik übe ich an den Heckleuchten. Sie könnten etwas mehr Tiefe vertragen. Die Embleme sind Extrateile mit einem hochwertigen Decal versehen

Der Chassisboden ist wie jedes AUTOart Countach Modell ziemlich gleich gestaltet. Leichte Änderungen sind nur an den Verkleidungen ersichtlich
Auch er hat die AUTOart typischen Schraubenlöcher im Chassis. Bitte ändern...
Die hintere Aufhängung ist recht detailiert, aber nicht gefedert. Hier sind zu den anderen AUTOart Countachs wieder leichte Unterscheide an den Heckverkleidungen zu sehen. Die Endspitzen der Auspuffanlage sind verchromt. Aber nicht mit dem bekannten hellen Chrom, sondern dieses Chrom ist etwas gedeckt von der Farbe her. Man sieht es im Bild durch den Farbunterschied zu den silber lackierten Endrohren. Das sieht hochwertiger und originalgetreuer aus als das helle Chrom wie es leider oft an Auspuffen verwendet wird
Der vordere Bereich des Chassis zeigt die vordere Aufhängung und ist auch nicht gefedert, es sind aber echte Federn verbaut
Der 25th Anniversary hat eine neue Motorraum-Klappe bekommen
Was mir am Heck noch aufgefallen ist, ist die Kennzeichenplatte. Die hätte gerne etwas dünner ausfallen können. Die Kennzeichenbeleuchtungen sind schwarz glänzend. Die Kofferraum-Klappe beherbergt einen kleinen Lamborghini Schriftzug in chrom
Die automatisch ausfahrbare Antenne darf in den 80zigern (dieses Modell anfang 90ziger) auf gar keinen Fall fehlen. Auch dieser Knubbel ist vorhanden. Die Platzierung ist in Ordnung, denn nein wenn die Antenne ausfahren würde, würde sie nicht in den Heckflügel krachen. Es geht sich seitlich vorbei leicht aus. ;)
Noch ein paar Impressionen mit einem gelben Kyosho Ousia Countach LP400 Modell
Ein detailierter Vergleich zwischen den AUTOart und Kyosho Countach Modellen wird noch folgen. Es gibt da einiges an Unterschieden welche man zeigen kann.
Fazit:
Der Countach aus der AUTOart Signature Serie ist einfach legendär, wie das Original. Die Preise dieser Modelle sind am Steigen umso weniger am Markt erhältlich sind. Ebenso verhält es sich mit den Kyosho Full Opening Modellen die derzeit noch rarer sind.
Der AUTOart Countach ist ein sehr gut gemachtes Full-Opening DieCast Modell, verbunden mit einigen Kunststoffverkleidungen. Das war auch beim Original so. Bis auf die oben beschriebenen Fehler die mein Modell hat, ist es sehr gut verarbeitet und die Materialien hochwertig. Es bietet eine andere Optik und Haptik als ein billiges Full Closed Modell. Hat andererseits auch seinen Preis. Es muß, wie immer, jeder für sich selbst entscheiden ob einem Sammler der Preis oder die Qualität eines Modells wichtiger ist. Freude bereitet so ein hochwertiges Modell auf jeden Fall immer. Wie es mit der Werterhaltung weiterhin aussieht dass wird der Markt uns zeigen...Aber die Sammelleidenschaft steht ja im Vordergrund... :-)

Happy Modelling, Andreas

Freitag, 1. Februar 2019

Unoxing the GT-Spirit 1/18 Khyzyl Saleem Huratach

Unoxing the GT-Spirit 1/18 Khyzyl Saleem Huratach


Heute gibt es wieder mal ein Unboxing einer Neuerscheinung von GT-Spirit. Während gerade die 70. Spielzeugmesse in Nürnberg stattfindet, ist der Khyzyl Saleem Huratach von GT-Spirit eingetroffen. Die Modellnummer ist GT234. Wer oder was ist denn das für ein Name bzw. Auto? Nun es handelt sich sichtlich um ein Lamborghini Countach Derivat. Khyzyl Saleem ist ein 25-jähriger Künstler, der in England lebt und in der Videospielindustrie als Concept Artist arbeitet. Er rendert für bekannte Spiele wie zb. "Need For Speed" Autos in 3D - derzeit für EA, Ghost Games.

Wer mehr über seine Arbeit erfahren und sehen möchte findet hier weitere Informationen und Bilder seiner Kreationen: ArtStation

Dieser brutale Countach ist in Dark Grey metallic lackiert. Die Farbe wirkt in natürlichem Licht und Live sehr edel und passt zu diesem Wagen. Die Qualität der Lackierung ist sehr gut gelungen. Erschienen ist der GT234 jetzt im Jänner 2019 und ist auf 999 Stück weltweit limitiert. Die Ausführung ist GT-Spirit typisch massiv und der Resinblock bringt 799 g auf die Waage. Ebenso GT-Spirit typisch ist es ein Closed-Modell.

In den folgenden Bildern gehen wir auf die Details ein:

 Die Aussenverpackung wirkt matt schwarz mit glänzendem GT Logo auf der Oberseite edel.
 Der Huratach gehört bei GT-Spirit nun zur Limited Edition bei 999 stk weltweit.
gewohntes Bild nach dem Öffnen der Aussenverpackung. Es erscheint eine weiße Styroporbox und die GT-Spirit Quality Control Card. Ansonsten gibt es kein Zubehör.
Gesichert wird das Modell mit 3 Schrauben am Chassis
Das Modell liegt durch die Schrauben sicher in der Box. Die Karosserie steht am Styropor kaum an. Deshalb wurde das Modell anscheinend nicht zusätzlich mit feinem Papier  geschützt. Mein Modell kam einwandfrei ohne Kratzer oder Beschädigungen an! Davon gehen wir natürlich auch aus. 
Raus mit dem dunklen Teufel und da steht er in dark grey met. Beim Herausnehmen fällt wie immer bei GT-Spirit das Gewicht auf. Das Modell im Ganzen wirkt, unterstützt durch die Farbe, sehr edel.
Die Karosserianbauteile wie Spoiler, Heckflügel und Aussenspiegel sind Matt schwarz - leicht ins semi-matt gehend - lackiert.  
 Im Vergleich zum matt schwarz sieht man wie dunkel das dark grey ist. Es ist fast schwarz.  
 Der Heckflügel steht extrem hoch, weit nach hinten geneigt und auf filigranen Stehern.
 Der Resin Unterboden zeigt oberflächliche Details des Gitterrohrahmens und des Fahrwerks. Der Boden ist matt schwarz gehalten. Farbe bekennen die Schrift und der Antrieb. Das hier gezeigte Modell hat die Nummer 111 von 999 und fügt sich nun in meine Countach Sammlung ein.
Das Toyo-Reifenprofil zeigt ein Semi-Slick Profil. Der Endtopf mit den Auspuffblenden ist anthrazit metallic. Die selbe Farbe wird für den Antrieb verwendet. Somit hat sich GT-Spirit eine Farbe erspart. Optisch ist es ok. Die Spoiler unter den Seitenschwellern sind ebenso matt-schwarz und aufgeklebt.
 An den Reifen fällt vor allem die gelbe Schrift auf der Reifenflanke auf. Sie ist auf allen 4 Reifen sehr genau platziert worden. Ich habe da schon Modelle gesehen wo diese Schriften schief plaziert wurden, was furchtbar aussieht. Dann lieber gar keine Schrift. An diesem Modell passt es super! 
 Die Bremsscheiben sind glänzend silber und schimmern sehr gut im Licht. Sie zeigen an der Oberfläche eine Lochung und Riefen. Da die Felgen einen guten Einblick zur Bremsanlage erlauben sind die Bremssättel rot lackiert. Alles zusammen wirkt hochwertig und optisch authentisch. Die Felgen sind schwarz glänzend lackiert und zeigen feine Schrauben im Tiefbett was 2-teilige Felgen simulieren soll. Es gibt kein Naben-Decal und die Radschrauben sind mit der Felge schwarz glänzend mitlackiert. Alle Räder stehen sehr gut und nicht versetzt in den Radhäusern.
 Das Heck weicht vom originalen Countach im Bereich der Heckleuchten ab. Ebenso ist der Heckflügel wie vorhin schon erwähnt sehr brachial.

 Die sehr schmalen Heckleuchten zeigen Farbe und Tiefe. Die Radhäuser wurden verbreitert. Hier sieht man den metallic-Effekt etwas. Ich konnte auf der glasklaren Oberfläche keine Staubeinschlüsse finden. Alle hier auf den Bildern sichtbaren Staubkörner sind abwischbar. Leider ein kleiner optischer Nachteil der dunklen Farbe, man sieht jedes, helles Staubkörnchen das sich darauf niedersenkt.
Achtung liebe Sammler hier folgt mein supi-toller Collectors-Tipp: hermetisch abgeschlossene Vitrinen mitkaufen! :-) 
 Im Frontbereich findet man ein Sammelsurium an, an die moderne Formel 1 erinnerndes Spoilerwerk. Boom - Er kreiert wohl so viel Downforce das mehr wie 200 km/h Topspeed nicht drin sind. :-) 
 Die Buchstaben des roten Decals werden wohl Khyzyl Saleem gehuldet sein. Großartig sind die Sitze in rot gehalten. Der Rest des Innenraumes ist schwarz.
 Der Endtopf zeigt eine Gußkante und Reste vom Gußast. Appell an GT-Spirit, wäre optisch schöner gewesen wenn geschliffen.
Die Scheiben sind sehr sauber und Bündig angebracht
 Oha, ein schiefes Front-Decal? Ja es ist tatsächlich leicht schief. Es fällt aber auf dem Bild viel mehr auf als in Natura wo man es kaum wahr nimmt. Auch die Front ist gegenüber des Original-Countach etwas abgeändert. Es gibt keine Klappscheinwerfer mehr sondern schmale "LED-Leuchtbänder". Die Karosserie wird links und rechts neben der Frontklappe stufig nach hinten versetzt. Darunter sitzen die Leuchten.
 An den Seiten finden wir einen Mega-Spoiler unter dem Schweller hervorquellen und ein kleines aber feines Decal mit dem Namen des 3D- Artisten "Khyzyl Saleem". Am Original-Countach thront der Name "disegno bertone".



 Hier im direkten Vergleich mit dem Countach 5000 QV von Kyosho/GT-Spirit
Hier im direkten Vergleich mit dem Countach 5000 QV von Kyosho/GT-Spirit

Mein Fazit:
Ich mag ihn. Warum? Weil er eine Neuinterpretation einer Sportwagen-Ikone ist, weil er anders ist, kein Einheitsbrei welchen man heute auf den Strassen sieht (bis auf ein paar ganz, ganz wenige Ausnahmen). "Originalisten" werden ihn wahrscheinlich eher nicht unbedingt mögen. Im Gesamten ist das Design recht stimmig und brutal. Der Heckflügel ist beim Original besser integriert. Er hat in meiner Countach Sammlung aber seinen Platz gefunden.
Das Modell an sich wirkt durch die Farbgebung sehr edel was die sehr gute Lackoberfläche unterstreicht. Nun bleibt die Entscheidung bei euch ob ihr ihn euch holt und in die staubfreie Vitrine stellt. Ich gebe einen Daumen hoch...

Ihr bekommt den Brutalen zb. hier:  Khyzyl Saleem Huratach