Sonntag, 14. April 2019

Kit-Vorstellung: 1/43 BBR Promotion Exclusive Car Models Ferrari 412 T2 G.P. Brasile 1995 MET41

Kit-Vorstellung: 1/43 BBR Promotion Exclusive Car Models
Ferrari 412 T2 G.P. Brasile 1995 MET41

In diesem Blog-Beitrag möchte ich euch den BBR-Metallbausatz des Ferrari F1 412 T2 im Maßstab 1/43 vorstellen. Mittlerweile schon rar geworden habe ich diesen Bausatz von einem großartigen Kollegen bekommen. Nun muss natürlich gebührend gefeiert werden...Diesen Kit möchte ich selbst bauen und werde somit selbst um viele Erfahrungen im Metall-Modellbau reicher - man lernt ja nie aus. Vor allem im Modellbau gibt es immer wieder neues zu entdecken. Ganz supertoll wird das...


Öffnen wir nun die kleine Schachtel...

Die Original-Box ist kompakt gehalten, aber alles hat leicht Platz.
Sofort nach dem Öffnen der Box erscheint die Bauanleitung und die Teile.

Einzelne Teilebaugruppen sind in Platikbeuteln verpackt.


Ein paar schwarz-weiß Bilder vom Original-Fahrzeug dienen als erste Anhaltspunkte für den Bau. Die Bauanleitung zeigt in einfachen Schritten den Baufortschritt.


 Einige Teile müssen vor dem Zusammenbau im Detail geschliffen und leicht zurechtgefeilt werden um ein gutes Ergebnis des fertigen Modells zu erhalten. Dazu aber mehr im Bau-Bericht der bald folgen wird.




 Der Bausatz stammt aus 1995. Trotz seines Alters sind die Decals sehr gut erhalten.
 Es zeigen sich nur minimalste Vergilbungen der Decals. Die Material und Druckqualität ist BBR typisch top.
 Auch die Schlußleuchte darf nicht fehlen.
 Die Die-Cast Karosserie und darüber die Bodenplatte. Beide Teile werden mit einer Schraube verschraubt.
 Die Innenseite der recht massiven und schweren Die-Cast Teile.
 Eine Baugruppe bilden die Gummi-Reifen und weitere Metallteile. Auch die Felgenringe und Bremsscheiben sind fein aus Metall gedreht.
 Die Photo-Etch Teile befinden sich in einem weiteren Beutel. Sie detailieren das kleine Modell hoch.

Jetzt möchte ich euch noch 2 Beispiele fertiger Modelle zeigen. So sehen die kleinen Helden aus wenn sie sorgfältig zusammengebaut werden:
 Durch die massiven Metall-Teile sind die kleinen F1 Boliden recht schwer.
Fazit:
Diese Metall-Bausätze werden mittlerweile schon sehr rar da es nur noch wenige Hersteller gibt, die solche Modelle als Bausätze anbieten. Ältere F1 Modelle werden gar nicht mehr hergestellt. Finden kann man diese raren F1 Bausätze noch vereinzelt im Internet, wobei aufgrund des Alters der Modell-Kits, auf den Zustand zu achten ist. Wenn jemand an so einem Kit Interesse hat, ist es wichtig, daß der Bausatz vom Verkäufer noch nicht begonnen wurde. Denn viele die so eine filigrane Arbeit anfangen und nicht abschließen, sind damit überfordert. Besser ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und ein völlig ungebautes Modell nehmen. Die Preise bewegen sich derzeit (2019) je nach Alter und Rarität des Kits, zwischen 30.- und 50.- Euro. Tendenz steigend.

Bei Interesse findet ihr in unserer "Modell-Börse" einige Modelle. Die Bausätze sind, ihrem Alter entsprechend, in einem sehr guten Zustand und komplett ungebaut!

Vielleicht ist etwas für Euch dabei: Hier klicken: "Modell-Börse"

Den Baubericht mit einigen Tipps & Tricks lest ihr im separaten Blog-Beitrag.

Sonntag, 17. März 2019

Vergleich USS Enterprise NCC-1701

Vergleich USS Enterprise NCC-1701:

Eaglemoss offizielle Star Trek Raumschiffsammlung

AMT 1/2500 Cadet Serie Modellisto Exklusiv Modell


Dieses mal habe ich einen interessanten Blog-Beitrag für die Star Trek Fans unter uns und ich denke es wird großartig...
Beim Kauf des Buches "Star Trek - Shipyards, Starfleet Ships 2151-2293, The Encyclopedia of Star Trek Ships war das Eaglemoss Modell der Classic Enterprise enthalten.


Durch diesen Umstand kam ich auf die grenz-geniale Idee diesen Vergleich zu schreiben. Da ich die Eaglemoss Modelle nicht sammle, sondern mir eine 1/2500er Flotte aufbaue, wird es wahrscheinlich bei diesem Eaglemoss Modell bleiben. Die Gründe dafür lest ihr folgend in diesem Blog-Beitrag.

Vorteile der Eaglemoss Fertig-Modelle:
+ "relativ" gut detailiert 
+ Der Sammler muss sie nicht zeitaufwendig zusammenbauen
+ Modellständer sind enthalten.
+ teilweise gute Proportionen
+ Große Auswahl bekannter und teilweise auch weniger bekannter Schiffe aus dem Star Trek Universum

Nachteile der Eaglemoss Fertig-Modelle:
- Alle Modelle sind annähernd gleich groß, ein Maßstab wird somit nicht eingehalten-jedes Schiff hat einen anderen Maßstab. Man kann leider keinen Größenvergleich zwischen den Schiffen machen.
- Schwächen im Detail wie ungenaue Passungen, schief sitzende Teile, große Spaltmaße, verschobene Prints
- Im Detail kommt die "Groß-Serie" zum Vorschein.

Vorteile der 1/2500er Modelle:
+ Sehr hohe detailtreue der Oberflächen bei Resin-Modellen
+ AMT Cadetserie mit sehr guten Decals
+ Alle Modelle sind im Maßstab 1/2500 und größenmässig miteinander vergleichbar
+ Hohe Modellvielfalt, auch weniger bekannte Starfleet Schiffe und Alien-Schiffe sind von diversen Herstellern verfügbar.
+ Wenn die Modelle professionell gebaut sind, bessere Qualität im Detail
+ AMT Cadet Serie Modelle können einfach zusammengesteckt werden
+ Wenige Teile bei 1/2500er Bausätzen
+ Jedes Schiff wird ein individuelles Einzelstück

Nachteile der 1/2500er Modelle:
- Sie müssen selbst zusammengebaut werden
- Um eine Top-Qualität zu erhalten ist der Bau relativ zeitaufwendig
- Einzelteile einiger Resine Model-Kits müssen nachgearbeitet werden (entgratet)

1/2500 Modellisto-Exklusiv Modell:
+ Sind in unserem Onlineshop oder auf Anfrage (soweit vom Hersteller verfügbar) bestellbar
+ Top-Qualität bis ins Detail durch aufwendige Fertigung
+ Kundenwünsche sind möglich und einarbeitbar
+ handgefertigtes Einzelstück
+ es können Decals verschiedenster Hersteller und Qualitäten verwendet werden
+ soweit erhältlich, besteht die Möglichkeit verschiedene Schiffsnamen und Registry-Nummern auf den Modellen zu platzieren 
- Fertigung ist Zeitaufwendig
- Bei individueller Kundenbeauftragung längere Lieferzeit

Soweit die Vor- und Nachteile der Modellvarianten. Schlußendlich muß jeder für sich selbst entscheiden welche Sammlung er haben und aufbauen möchte. Mir war der gemeinsame Maßstab 1/2500 der wichtigste Entscheidungsfaktor mir und unseren Kunden, die Modelle selbst zu bauen, da ich den Größenvergleich der verschiedenen Raumschiff-Typen sehr interessant finde. Und das ist in diesem Maßstab noch vom Platz her handlebar...aber Achtung, es gibt  mittlerweile sehr viele Modelle, was nicht zu unterschätzen ist... :-)

Aber nun zu den Vergleichsbildern der klassischen NCC-1701 Constitution Class Enterprise und beginnen mit dem Eaglemoss Modell:

 Mein Eaglemoss Modell war mit nicht parallelen Haupttriebwerken ausgestattet. Vielleicht sind andere Modelle hier genauer gefertigt, dass sollte jedoch nicht passieren und fällt einem beim Betrachten sofort ins Auge.
 Wie im oberen Bild zu sehen sind die Triebwerksgondeln nach rechts geneigt. beim verusch die Gondeln gerade auszurichten, schwenken sie leider immer wieder in die schiefe Ausgangsposition zurück. Da ich das Modell nicht beschädigen möchte, habe ich die Gondeln so belassen.
 Oben zeigen sich die Schwächen im Detail. Die aufgeklebten oder bedruckten Fenster sind zu den dazugehörigen Vertiefungen im Rumpf verschoben. Entweder man macht Vertiefungen und trifft diese auch beim Bekleben/Bedrucken oder man macht besser keine Vertiefungen...
Die Verklebungen der Einzelteile sind unsauber bzw. die Spaltmaße ungleich und viel groß.
Die Bemalung im Bereich des Impuls-Antriebes könnte genauer gemacht sein.
 Der Verbindungshals zwischen Untertassensektion und Sekundärhülle ist leicht schief.
 Oben zu sehen, die ungenauen Spaltmaße am Sekundär-Rumpf.
 Riesiger Spalt an der Unterseite der Untertasse.
Die Oberseite der Untertasse schaut gut aus. Die Proportionen der Tropfenform der oberen Decks bis zur Brücke sind sehr gut gelungen, die Registry-Nummern sind sauber angebracht.
 Das Modell wird im mitgelieferten Ständer eingeklemmt. Da die Lackierung in matt grün ausgeführt ist, erkennt man die Klemmspuren auf der Oberfläche.
Ein kleines Tippchen: Man sollte das Modell nicht zu oft herausnehmen.
Die Gesamtproportionen sind recht gut gelungen-besser als beim mittlerweile schon recht alten 1/2500er AMT Modell.
Das Eaglemoss-Modell ist meiner Meinung nach etwas zu grün und etwas zu dunkel geraten, dafür heben sich die weißen Fenster besser ab.

Weiter geht es mit dem AMT 1/2500er Modell gebaut von mir (Modellisto-Exklusiv-Modell):
 Das Modellisto Modell basiert auf dem AMT 1/2500er Modell aus der Cadet-Serie. Die Cadet-Serie wurde immer wieder um einige Schiffe erweitert. Einige kleine Hersteller bieten zusätzliche Resin-Bausätze in guter Qualität an. Durch den Umstand das alle Modelle im Maßstab 1/2500 hergestellt werden, bekommt der Sammler einen interessanten Größenvergleich der verschiedenen Schiffstypen der Föderation und den Raumschiffen diverser Alien Rassen.
 Ich lege beim  Bau der Modellisto-Modelle immer sehr viel Wert auf die Ausrichtung der Einzel-Teile untereinander. Alle Winkel müssen stimmen und die Triebwerksgondeln müssen völlig parallel zueinander stehen!
 Die Einzelteile werden sauber verklebt und verschliffen. Das Modell scheint aus einem Guß zu sein. Dies fordert viel Geduld und Zeit die sich aber lohnt und der Besitzer freut sich beim Betrachten der kleinen Modelle.
Hier seht ihr das erste Modellisto-Modell der  NCC-1701. Die folgenden Modelle werden einen etwas höheren Grünanteil bekommen bzw. sollen etwas dunkler werden. Jeder Käufer eines Modellisto-Modells kann natürlich vor der Lackierung seine Farb-Wünsche angeben die dann gerne umgesetzt werden.
 Professionell aufwendig und schön gebaute 1/2500er Modelle wirken auf Bildern größer als sie in Wirklichkeit sind. Das macht die Faszination dieses Maßstabs aus.
Nun folgen ein paar Vergleichsbilder:



Größenvergleich: links Maßstab/Scale 1/2500 - rechts das Eaglemoss Modell








Das AMT Modellisto-Exklusiv-Modell der NCC-1701 und weitere Modelle findet ihr in unserem Onlineshop:

1/2500 USS-Enterprise NCC-1701

Weitere Modelle siehe im Onlineshop und/oder gerne auf Anfrage!

Sonntag, 3. März 2019

1/18 Bburago Ferrari 250 Testarossa customized - Teil 2

1/18 Bburago Ferrari 250 Testarossa customized - Teil 2

Im 1. Teil dieser Bog-Reihe befassten wir uns mit der Ausgangsbasis dieses Projektes, dem Bburago Ferrari 250 Testarossa. In diesem Teil widmen wir uns der DieCast Karosserie und beginnen gleich mit den Bildern und dem "customizing"...

 Die Bburago Karosse im Rohzustand.
 Zuerst wurden die Klappen entfernt. Man kann sie mit etwas Druck nach unten heraushebeln. Aber trotzdem mit Gefühl arbeiten.
 Die viel zu großen Scharniere brauchen wir nicht mehr und werden entfernt.
Mit dem Proxxon Micromot und einer Trennscheibe funktioniert das Entfernen der Scharniere problemlos.
Nun müssen die Löcher mit Kunstharz "gestopft" werden. Ich habe ein Autoreparaturset von Nigrin benutzt.
 
 Die Lufthutze auf der Motorhaube wurde entfernt um einen Einblick auf den Motor zu bekommen. Die Geschah wieder mit einer kleinen Trennscheibe. Danach kam die feine Feile und das Schmirgelpapier zum Einsatz.
 Die Überbleibsel der Scharniere auf den Innenseiten wurden abgeschliffen. 
Sitzt, passt und hat Luft...
 Die doppelten Seitenwände am Boden des Chassis wurden entfernt. Man sieht später warum. Wieder habe ich mit der supi tollen Trennscheibe und den feinen Feilen gearbeitet. Was für eine Freude!
Der Chassisboden bekam einige Rohrversteifungen aus Schweißdraht und Messing. So wird auch der Innenraumbereich unter den Türen mit einigen Details gefüllt, welche das Bburago Modell nicht zeigt. Ich verwende für solche Metallklebungen Pascofix Kleber. Der hält die Teile mehr als ausreichend fest zusammen.
 Die unschönen Türgelenke mussten unbedingt weg. Die Türen lassen sich später nicht mehr öffnen. Aber bei einem sehr offenen Roadster verschmerzbar.
 Nicht gerade Scale diese riesen Türscharniere...also weg damit.
 Wie überdimensioniert die sind - weg damit und es wird wunderbar...
 Einspannen in den Megaschraubstock...
 Nach benutzen der bereits bekannten Trennscheibe sind die Trümmer auch schon ab... 
 So sieht die Rohkarosse nun aus wenn die Türen fix verbaut und die Bereiche wo die Monsterscharniere waren, verkittet und verspachtelt wurden. Auch die Vertiefungen wo der Scheibenrahmen saß wurden verkittet. Ganz wichtig beim Feinkitten ist. daß die Oberfläche fehlerlos ist. Lieber einmal mehr drüberschleifen als einmal zu wenig.
Ihr macht ansonsten, wie ich (dazu später mehr...) die Lackierung 2 mal...
 Am Chassis wurde der vordere Querträger aufgetrennt und zwei Rohre verbinden die Motoraufnahmen, den vorderen Querträger und den hinteren Querträger. Das Rohr ist ein Schweißdraht der mit der Karosserie verlötet wurde. Beim Löten ist etwas Übung und Vorsicht geboten damit sich das Metall nicht durch zu viel Hitze verzieht.
 Der Überrollbügel entstand ebenso aus einem Schweißdraht.
 Wenn man seinen Blick zum vorderen Türbereich wirft, sieht man das nicht mehr Vorhandensein der monströsen Türgelenke. Schaut doch so sauberer aus...
Der Überrollbügel lässt sich bei Bedarf nach oben herausziehen und entfernen.

Somit ist die Karosserie bereit für die Lackierung.